Geocaching mit dem Motorrad

Immer mehr Leute mit Navi und genügend überschüssiger Zeit schliessen sich der Geo Caching – Gemeinde an. Einige Geocacher erledigen ihre “Arbeit” dabei per Motorrad und zugehörigem Navi!

Ich finde eine durchaus interessante Entwicklung die sich derzeit rasant ausbreitet!

Geocache 300x225 Geocaching mit dem Motorrad

Wer bereits Erfahrungen damit hat, den bitte ich um einen Kommentar!

Ursprung der Szene: www.geocaching.com

4 Kommentare zu „Geocaching mit dem Motorrad“

  • Erich sagt:

    Hi,

    Bin selber seit 2 Jahren Geocacher und hab dabei mein Moped Navi auch schon eingesetzt! Kann diesen “Sport” jedem der Lust auf Abenteuer und Spannung hat empfehlen!

    lg
    Erich aus Bochum

  • Erdwesen sagt:

    Es ist etwas unverfroren, hier einfach etwas zu schreiben, obwohl ich gerade erst überhaupt diese Seite gefunden habe, aber ist ja etwas schade, dass hier bisher kaum jemand etwas geschrieben hat. Also, gibt´s von mir ein paar Sätze…

    Bei mir ist es so, dass ich länger Geocaching mache als Motorradfahren, aber das eine führt ja bekanntlich zum anderen, denn irgendwann sind “alle” Caches mit dem Fahrrad abgegrast und dann muss man sich neue Jagdgründe erschließen.

    Geocaching und Motorradfahren kann zusammen eine spannende Angelegenheit sein, besonders wenn das Jagdfieber dazu führt, vielleicht auch mal an Ecken zu halten oder in Straßen zu fahren, die nicht ganz so gut für ein Motorrad geeignet sind. Ich denke optimal könnte man mit eine Enduro cachen. Sie ist leicht und braucht keine asphaltierten Wege. Vor allem kommt es aber darauf an, wie weit man überhaupt bereit ist, in voller Schutzausrüstung zu einem Cache zu laufen. Klar, wenn man vielleicht ein Topcase auf der Maschine hat, wo man Jacke und Helm verstauen kann, ist man im Vorteil, aber das Motorradfahren schränkt das Cachen aus meiner Sicht schon ein. Je nach Motorrad fällt man mehr oder minder auf, wenn man irgendwo in einer Siedlung anhält. Caches, die “Stealth requiren” (also äußerste Vorsicht und Unauffälligkeit erfordern) sind damit fast immer außen vor. Andererseits kann man sich auch schonmal irgendwo hochschwingen, wo andere entweder Angst haben, entweder runter zu fallen oder sich den Kopf zu stoßen. Aber wie begründet man, wenn man sich dann in voller Montur z.B. auf dem “Willkommen in Schönhausen”-Eingangsschild befindet, wenn doch mal jemand vorbei kommt? :-)

    Da es auch viele hilfsbereite Menschen gibt, kann auch das zu Problemen führen, wenn man mit Helm in der einen und GPS in der anderen Hand eine Straße entlang läuft, weil man ein paar Meter weiter geparkt hat. “Kann ich Ihnen helfen?”, “Haben Sie etwas verloren?”, “Ist Ihr Motorrad kaputt?” sind Fragen, mit denen man rechnen sollte.

    Die Geocaches können auch mit dem Icon für “Motorradtauglich” versehen werden. Da hat aber jede so seine eigenen Vorstellungen. Zumindest ist dann gewährleistet, dass man den Cache tatsächlich mit einem Motorrad über Straßen erreichen kann, die für Straßenverkehr zugelassen sind.

    Schwierig ist es auch in Regionen, in den Jäger aktiv sind. Sie machen nicht nur Jagd auf Geocacher, sondern insbesondere Motorräder – wobei die Enduros dann nochmal im Nachteil sind. Die meisten Jäger können aber wohl nicht unterscheiden, ob Sie einen Sportler oder eine Enduro vor sich haben. So meinen Sie, dass man mit jedem Motorrad ins Gelände vorpreschen könnte…

    Andererseits kann man sich, während man lauernd auf dem Motorrad verweilt gut damit behelfen, einfach mal eine Papierkarte herauszukramen und interessiert drauf zu schauen, während man in Wirklichkeit bereits den Cache sucht oder eben eine günstige Gelegenheit abwartet, den Cache zu heben.

    Das Geocaching ist aus Motorradfahrersicht schon etwas anderes als das Geocaching aus der Sicht eines Wanderers oder Fahrradfahrers. Während z.B. ein Wanderer vielleicht mehr Spaß daran hat, einen wirklich ausgefeilt verlegten Cache zu bergen, so wird beim Motorradfahrer wohl eher das Motorradfahren im Vordergrund stehen und er eher “eine Dose” am Straßenrand finden wollen. Auf Dauer sind Dosen am Straßenrand aber langweilig, da sie wenig neues bringen und oft recht lieblos ausgelegt wurden.

    Je nach Schuhwerk ist es schwierig, bestimmte Geocaches anzugehen. Motorradstiefel eigenen sich besser zum Fahren, Wanderschuhe besser für das Laufen über Stock und Stein. Motorradstiefel sind wohl oft einfach etwas zu glatt, als dass man damit lange durch einen feuchten Wald laufen möchte. Da muss man einen für sich passenden Kompromiss suchen oder halt passendes Schuhwerk mitnehmen.

    Sehr gut beim Motorradfahren ist, dass man sich z.B. eine Tour fürs GPS-Gerät erstellen kann und diese dann als Basis für die Cachesuche verwenden kann. So kann man dann z.B. spezielle statistische Herausforderungen angehene: z.B. alle Landkreise eines Bundeslandes abklappern etc. und gleichzeitig eine nette Motorradtour fahren, um neue Ecken kennen zu lernen.

  • Maddin sagt:

    Hallo “liebes” Erdwesen!

    Super Kommentar! Vielen Dank für deine, wie ich finde bereichernde Meinung zum Thema!

    lg
    Maddin

  • dernob sagt:

    Hallo zusammen,
    ich bin schon mein halbes Leben mit dem Motorrad unterwegs, seit einigen Jahren mit GPS. Ist halt eben viel einfacher. Habe gerade erst zum geocaching gefunden. Blutiger Anfänger… Beim Stammtisch dikutierten wir über geocaching mit dem Mopped. Wir werden uns mit dem Thema beschäftigen. Denn so kommt man dann wirklich an die Stellen, an denen man sonst vorbeifahren würde. Mal sehen, wie es sich entwickelt…
    Bibt es denn hier keine neuen Erfahrungen?
    LG und keep on caching

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